Ärzte auf Facebook

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Ärzte auf Facebook - zielgruppengerechte Kommunikation in kleinem Umfeld

Eine gepflegte Facebook-Seite bietet Besuchern echten Mehrwert. Davon können alle Unternehmen, auch Ärzte profitieren. Allerdings gelten hier besondere Regeln, die es zu beachten gilt.

Soziale Kommunikationsform für KMU

Wie jedes Unternehmen können auch Ärzte auf Facebook ihre Praxis vorstellen und über die Fanseite Patienten mit wertvollen Informationen wie z.B. Öffnungs- und Sprechzeiten, Anfahrtsbeschreibungen u.Ä. versorgen. Sie können über Therapiemöglichkeiten und Spezialisierungen informieren. Zudem kann die Facebook Fanseite wie eine Art Newsticker fungieren und den Patienten stets über Neuheiten wie Urlaubszeiten, Vertretungen u.v.m. auf dem Laufenden halten.

Eine Facebook Fanpage ist für Ärzte eine einfache und moderne Möglichkeit, mit ihren Patienten zu kommunizieren und der Praxis über den normalen Webauftritt hinaus ein Gesicht zu verleihen. Grundlegend für einen erfolgreichen Facebook-Auftritt ist aber wie bei allen Unternehmensseiten die regelmäßige Aktualisierung und Betreuung.

Ärzte als Sonderfall

Doch speziell bei Ärzten bietet eine solche Seite auch Risiken – sowohl für den Arzt als auch für den Patienten:

1.    Verletzung der Privatsphäre von Patienten:

Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient sowie die Privatsphäre des Patienten können durch mögliche Posts auf der Fanseite verletzt werden.

Deshalb gilt für Ärzte beim Dialog auf Facebook als wichtigste Regel:

Niemals Kommentare posten bzw. Konversation auf der Fanseite betreiben, die in irgendeiner Form die Identität der Patienten offenlegen könnten, selbst wenn diese einer Veröffentlichung zustimmen!

2.    Verletzung der Privatsphäre des Arztes

Dieses Risiko besteht weniger bei Fanseiten als bei privaten Facebook Accounts von Ärzten. Denn durch das Annehmen von Freundschaftsanfragen seitens der Patienten gewährt der Arzt Zutritt zu seiner eigenen Privatsphäre. Patienten haben dadurch Zugriff auf private Fotos, Hobbies und auch beispielsweise den Beziehungsstatus ihres Arztes. Eine Falschinterpretation der berufstypischen Zuwendung ist hier genauso möglich, wie „Rachefeldzüge“ von Patienten nach möglichen Falschbehandlungen, etc.

Wie können sich Ärzte am besten vor dem Eindringen in ihre Privatsphäre schützen?

Ärzte sollten für ihren privaten Facebook Account nicht ihren tatsächlichen Namen verwenden, sondern vielleicht eher ein Pseudonym, welche sie an ihre Freunde und Bekannte weitergeben. 
Zudem sollten die Privatsphäre-Einstellungen des Accounts überprüft und gegebenenfalls neu angepasst werden.

Ärzte sollten also ihren privaten Account und damit ihre eigene Privatsphäre schützen, indem sie diesen für Patienten unzugänglich machen. Statt eines Dialoges mit Patienten über die private Seite, sollten sie diesen auf einer extra eingerichteten Fanseite führen und alle Möglichkeiten einer solchen Fanseite zur repräsentativen Darstellung ihrer Praxis nutzen. Dies aber nur unter der Gewährleistung, die Identität des Patienten und seiner Privatsphäre stets zu respektieren und zu schützen!

Sie haben Fragen zu diesem Thema oder möchten als Arzt selbst eine Fanseite auf Facebook einrichten? Wir helfen Ihnen gerne - rufen Sie uns einfach an!

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